Über re-visionen

Von Albert Einstein stammt der kluge Satz, dass man Probleme nicht mit der gleichen Art zu denken lösen kann, durch die sie entstanden sind.  Und da die Art und Weise, wie wir denken und die Welt erfahren unser tägliches Handeln bestimmt, brauchen wir eine andere Art zu denken und eine neue Welterfahrung. Diese ist dringend nötig, um die anstehenden sozialen, politischen, ökologischen und ökonomischen Probleme zu lösen, mit denen wir global konfrontiert sind.

Re-visionen möchte dazu einen kleinen Beitrag leisten und ein Ort der kritischen und lebendigen Auseinandersetzung sein, mit Themen aus allen Gebieten der Natur- und Geisteswissenschaften, aus Politik, Gesellschaft und Kultur. Darüber hinaus ist es unser Anliegen, die verschiedenen akademischen Fachgebiete mit dem Gesicht zur Welt zu drehen (Johann Baptist Metz), um wieder Einfluss auf gesellschaftliches Handeln und Denken zu gewinnen. 

So soll re-visionen ein Forum für Autorinnen und Autoren sein, die vor allem transdisziplinär, undogmatisch und unkonventionell denken. Es geht darum, überkommene Denkstrukturen aufzubrechen oder besser, unsere mentale Infrastruktur (Harald Welzer) zu verändern und auch darum zu zeigen, was die Grundlagen einer überlebens- und zukunftsfähigen Gesellschaft sind.

Dabei ist es nicht unser Anspruch immer fertige Antworten zu liefern, denn fertige Antworten kommen in der Regel aus der Vergangenheit. Die Zukunft lässt sich nur durch Fragen erschließen und oftmals ist es schon viel, die richtigen Fragen zu stellen.